Startseite2026-06-15T12:14:14+02:00

Liebe Patient:innen,

herzlich willkommen bei den Hernienspezialisten Wien – Ihre Experten für moderne Hernienchirurgie.

Wir sind Dr. Viktor Frieders-Justin und Dr. Benjamin Glaser – Fachärzte für Allgemein- und Viszeralchirurgie mit langjähriger Spezialisierung auf Bauchwandbrüche (Hernien). Als erfahrene Chirurgen bieten wir Ihnen das gesamte Spektrum der modernen Hernienchirurgie: von der Leistenhernie über Narben- und Nabelhernie bis hin zu komplexen Bauchwandrekonstruktionen – minimalinvasiv, roboterassistiert oder offen, je nachdem, was für Sie optimal ist.

Für die Qualität unserer Arbeit stehen wir mit unserem Namen – und mit dem Qualitätssiegel der Deutschen Hernien-Gesellschaft (DHG).

Wir laden Sie ein, mehr über uns und die Möglichkeiten einer maßgeschneiderten Hernienversorgung zu erfahren. Ihre Gesundheit ist unser Anliegen, und wir freuen uns darauf, Sie in unserer Ordination in der Kaiserstraße 26, 1070 Wien, begrüßen zu dürfen.

„Unser Herz schlägt für starke Bauchwände.“

Dr. Viktor Frieders-Justin & Dr. Benjamin Glaser

Dr. Viktor Frieders-Justin und Dr. Benjamin Glaser, Fachärzte für Allgemein- und Viszeralchirurgie und Hernienspezialisten in Wien

Bauchwandbrüche / Hernien

Was ist eine Hernie?

The Hernia Specialists
Schematische Darstellung einer Hernie (Bauchwandbruch)

Eine Hernie – im Volksmund auch Bruch oder Weichteilbruch genannt – entsteht, wenn Bauchinhalt (z.B. Darm oder Fettgewebe) durch eine Schwachstelle in der Bauchwandmuskulatur nach außen tritt. Typisches Zeichen ist eine sichtbare Beule oder Schwellung, die bei Druck oder körperlicher Anstrengung größer werden kann.

Hernien zählen zu den häufigsten chirurgischen Erkrankungen überhaupt. Die häufigste Form ist die Leistenhernie, gefolgt von Narbenhernien nach Voroperationen sowie Hernien der vorderen Bauchwand – also Nabelhernie und Oberbauchhernie. Sie können angeboren sein oder sich im Laufe des Lebens durch Muskelschwäche, Alterung oder körperliche Belastung entwickeln.

Typische Beschwerden sind: ein Druckgefühl oder Schmerzen in der betroffenen Region, eine tastbare Vorwölbung sowie eine Zunahme der Beschwerden beim Husten, Pressen oder Heben.

Hernien sind oft störend, aber meist nicht unmittelbar gefährlich.

In seltenen Fällen kann es jedoch zu einer Einklemmung von Darm oder Fettgewebe kommen – einer sogenannten Inkarzeration. Dies ist ein medizinischer Notfall, der sofortiges Aufsuchen einer Spitalsambulanz erfordert. Zeichen einer Inkarzeration sind plötzlich starke Schmerzen, eine Verhärtung des Bruchs sowie Rötung oder Überwärmung der Haut darüber.

Die Behandlung von Hernien ist in erster Linie chirurgisch, kann aber in ausgewählten Fällen auch konservativ (d.h. nicht operativ) erfolgen. Dies ist abhängig von Faktoren wie Größe, Symptomen und individuellem Gesundheitszustand. Ob in Ihrem Fall eine Operation notwendig und welche die optimale Methode ist, wird im Rahmen einer gründlichen Anamnese und körperlichen Untersuchung ersichtlich.

Ärztliche Tastuntersuchung zur Hernien-Diagnose

Arten von Hernien und ihre Therapie

Leistenhernie / Leistenbruch

Die Leistenhernie – auch Leistenbruch genannt – ist der häufigste aller Bauchwandbrüche und zeigt sich meist durch eine sichtbare Schwellung oder Beule in der Leistenregion. Leistenhernien betreffen häufiger Männer als Frauen, können aber in jedem Alter auftreten.

Leistenhernien erfordern in der Regel eine operative Behandlung. Je nach Befund und Ihren Wünschen wenden wir folgende Methoden an:

Offene Methoden:
Der Eingriff erfolgt über einen ca. 6 cm langen Schnitt in der Leiste. In der Regel kommt dabei ein Kunststoffnetz zur Verstärkung zum Einsatz (OP nach Lichtenstein). In ausgewählten Fällen kann der Leistenbruch auch ohne Netz mit einer mehrreihigen Naht verschlossen werden (OP nach Shouldice). Offene Methoden wählen wir vor allem dann, wenn ein minimalinvasives Vorgehen – z.B. aufgrund von Voroperationen – nicht möglich oder nicht gewünscht ist. Für Patient:innen, die eine Vollnarkose aus medizinischen oder persönlichen Gründen vermeiden möchten, bieten wir diesen Eingriff auch in Lokalanästhesie an.

Minimal-invasive Techniken:
Das Standardverfahren für Leistenhernien ist die minimalinvasive Versorgung mittels Kunststoffnetz. Wir wenden dabei die sogenannte TAPP (Transabdominale Präperitoneale Plastik) an: Der Zugang erfolgt laparoskopisch durch die Bauchhöhle, der Bauchraum wird mit CO₂ aufgeblasen und die Operation über drei 5–12 mm kleine Schnitte durchgeführt. Das Netz wird präperitoneal – also zwischen Bauchfell und Bauchmuskulatur – platziert. Die Vorteile: schnellere Genesung, weniger Schmerzen und seltener Wundheilungsstörungen. In ausgewählten Fällen setzen wir dabei auch den Operationsroboter Da Vinci Xi ein.

Brüche der vorderen Bauchwand / Ventralhernien (Nabelhernie & Oberbauchhernie)

Nabelhernien und Oberbauchhernie (epigastrische Hernie) zählen zu den häufigsten Hernien der vorderen Bauchwand. Die Nabelhernie entsteht im Bereich des Nabels – einer natürlichen Schwachstelle der Bauchdecke. Die Oberbauchhernie tritt entlang der Mittellinie zwischen Nabel und Brustbein auf. Bei Beschwerden ist die Operation die Therapieoption der Wahl.

Offene Operationsmethoden:
Der Hautschnitt wird direkt im Bereich der Hernie gesetzt. Kleine Brüche bis 1 cm verschließen wir mit einer langsam resorbierbaren Naht. Größere Brüche werden leitliniengerecht mit einem Netz verstärkt, um das Risiko eines Rezidivs (Wiederauftreten der Hernie) zu minimieren. Wir bieten hierfür bewährte Methoden der präperitonealen (PUMP) sowie retromuskulären Netzplatzierung (MILOS) an – beide ausgezeichnet durch besonders kleine Hautschnitte.

Minimalinvasive Techniken:
Bei größeren Hernien kann die Netzversorgung auch minimalinvasiv erfolgen. Über mehrere ca. 10 mm lange Schnitte wird die Bruchlücke von innen verschlossen und ein Netz präperitoneal oder retromuskulär eingelegt. Diese Methoden umfassen laparoskopische Verfahren (eMILOS, eTEP) sowie roboterassistierte Eingriffe (ventrale TAPP, TARUP).

Dadurch kann die Bauchdecke durch sehr große Netze auf besonders schonende Weise verstärkt werden. Welche Methode für Sie in Frage kommt, hängt von Art und Größe der Hernie sowie Ihren persönlichen Präferenzen und Ihrem Gesundheitszustand ab – das besprechen wir gemeinsam in unserer Ordination in Wien.

Narbenhernien

Narbenhernien entstehen als Spätfolge nach Bauchoperationen, wenn es im Bereich der alten Bauchdeckennaht zu einem erneuten Bruch kommt. Sie können sehr groß werden und erfordern laut aktuellen Leitlinien in der Regel immer eine Netzversorgung.

Wie bei den Ventralhernien kann auch hier offen oder minimalinvasiv vorgegangen werden. Bei großen Brüchen mit einer Bruchpforte über 8 cm kann eine Vorbehandlung der Bauchdecke – z.B. mit gezielten Injektionen – notwendig sein. In komplexen Fällen sind zusätzliche Eingriffe wie die Komponententrennung (teilweises Lösen der queren Bauchmuskulatur) erforderlich. Auch hier setzen wir bei Bedarf den Operationsroboter Da Vinci Xi ein. Narbenhernien gehören zu unseren Behandlungsschwerpunkten – gerade bei komplizierten oder bereits voroperierten Fällen sind wir Ihr Ansprechpartner in Wien.

Rektusdiastase

Die Rektusdiastase – auch Bauchmuskeldiastase oder Rektusmuskeldiastase genannt – beschreibt das Auseinanderweichen der geraden Bauchmuskeln (Musculi recti abdominis) entlang der Mittellinie (Linea alba). Sie tritt häufig während oder nach einer Schwangerschaft auf, kann sich aber auch im Alter oder bei zunehmendem Bauchumfang entwickeln.

Hernienoperation im OP-Saal

Typische Beschwerden sind eine sichtbare Ausbuchtung in der Bauchmitte – besonders bei Anspannung der Bauchmuskulatur – sowie in manchen Fällen Rückenschmerzen oder ein allgemeines Schwächegefühl der Bauchdecke.

Die Behandlung umfasst zunächst physiotherapeutische Übungen zur Stärkung der Bauchmuskulatur. Eine Operation kommt erst nach einem konservativen Therapieversuch oder bei erheblicher körperlicher Beeinträchtigung in Frage. Ist die Rektusdiastase mit einer Hernie kombiniert, empfehlen wir die gleichzeitige Netzversorgung der gesamten vorderen Bauchdecke – da die Rektusdiastase als Risikofaktor für weitere Hernien gilt.

Modernste Operations­methoden – Da Vinci Xi Operations­­roboter

Modernste Operations­methoden – Da Vinci Xi Operations­­roboter

Der Operationsroboter Da Vinci Xi steht für die nächste Generation der minimalinvasiven Hernienchirurgie. Dank hochauflösender 3D-Kameratechnik und Instrumenten mit sieben Freiheitsgraden ermöglicht er Eingriffe mit einer Präzision, die mit herkömmlichen laparoskopischen Methoden nicht erreichbar ist – und erlaubt uns, auch komplexe Hernienoperationen minimalinvasiv durchzuführen, die früher nur mit großen Schnitten möglich waren.

Wir sind beide am Da Vinci Xi zertifiziert und haben gemeinsam bereits über 320 roboterassistierte Eingriffe durchgeführt. Den Da Vinci Xi setzen wir an der Klinik Donaustadt sowohl für große bauchchirurgische Eingriffe als auch für spezialisierte Hernienoperationen ein – darunter große Narbenhernien, komplexe Ventralhernien sowie ausgewählte Leistenhernien. In der Wiener Privatklinik steht uns zusätzlich der Da Vinci X zur Verfügung.

Nicht jeder Hernieneingriff erfordert einen Robotereinsatz. Ob roboterassistiert, laparoskopisch oder offen operiert wird, entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen – individuell, auf Basis Ihres Befundes, Ihrer Wünsche und unserer Erfahrung. Unser Ziel ist stets das für Sie schonendste und sicherste Verfahren.

Da Vinci Xi Operationsroboter für minimalinvasive, roboterassistierte Hernienchirurgie

Wann ist eine Hernie zu operieren?

Wann ist eine Hernie zu operieren?

Ob eine Hernie operiert werden soll, hängt von verschiedenen Faktoren ab – und ist immer eine individuelle Entscheidung, die wir gemeinsam mit Ihnen treffen. Eine Operation sollte in Erwägung gezogen werden, wenn:

  • Beschwerden wie Schmerzen, Druckgefühl oder andere unangenehme Empfindungen auftreten.
  • die Hernie größer wird oder bereits eine relevante Größe erreicht hat – in diesem Fall empfehlen wir eine zeitnahe Abklärung.
  • die Hernie die Lebensqualität beeinträchtigt oder Alltagsaktivitäten einschränkt.
  • ästhetische Gründe vorliegen – auch das ist ein legitimer Grund für eine Operation.

Ein medizinischer Notfall liegt vor, wenn Darm oder Fettgewebe in der Hernie eingeklemmt sind – eine sogenannte Inkarzeration. Zeichen dafür sind plötzlich starke Schmerzen, eine Verhärtung des Bruchs, Rötung oder Überwärmung der Haut sowie unter Umständen Übelkeit oder Erbrechen. In diesem Fall suchen Sie bitte sofort eine Spitalsambulanz auf – zögern Sie nicht.

Letztlich ist jede Entscheidung, ob und wie eine Operation durchgeführt werden soll, individuell. Dabei ist es uns wichtig, Sie auch geradeheraus zu beraten, wenn eine Operation aus unserer Sicht nicht sinnvoll ist. Nach eingehender Untersuchung in unserer Ordination in Wien informieren wir Sie gerne über alle Behandlungsmöglichkeiten und wählen gemeinsam mit Ihnen die optimale Therapieoption aus.

Operationsteam während einer Hernienoperation

Allgemeinchirurgie – mehr als Hernienspezialisten

Mehr als Hernien­spezialisten.

Allgemeinchirurgie

Mehr als Hernien­spezialisten.

Als Fachärzte für Allgemein- und Viszeralchirurgie mit langjähriger Erfahrung an der Klinik Donaustadt bieten wir neben unserer Spezialisierung auf Hernien auch Diagnose und Behandlung für eine Reihe weiterer chirurgischer Krankheitsbilder an.

Zu unseren weiteren Leistungen gehören:

  • Gallensteine – Abklärung und operative Behandlung (Cholezystektomie)
  • Divertikulose und Divertikulitis – Entzündungen und Ausstülpungen des Dickdarms
  • Bösartige Erkrankungen des Dickdarms – Diagnose und chirurgische Behandlung von Darmkrebs
  • Endoskopische Abklärung – Magenspiegelung (Gastroskopie) und Darmspiegelung (Koloskopie)

Patient:innen mit onkologischen Erkrankungen (z.B. Brustkrebs) behandeln wir in enger Kooperation mit dem Medino Onko Gesundheitszentrum (Auerspergstraße 6, 1010 Wien).

Zweitmeinungen

Bei wichtigen chirurgischen Entscheidungen lohnt es sich, alle verfügbaren Informationen zu berücksichtigen – eine Zweitmeinung kann dabei entscheidend sein. Unsere langjährige Erfahrung als Fachärzte an einem der größten Wiener Spitäler erlaubt es uns, Ihnen eine unabhängige und umfassende Einschätzung für nahezu alle Bereiche der Viszeralchirurgie zu bieten.

Eine Zweitmeinung bei uns bietet Ihnen:

  • Sicherheit: Gewinnen Sie Vertrauen in Ihren Behandlungsplan durch eine unabhängige Überprüfung.
  • Alternative Perspektiven: Erhalten Sie verschiedene Sichtweisen und Behandlungsoptionen für Ihre individuelle Situation.
  • Entscheidungsfindung: Informierte Entscheidungen basierend auf einem breiten Spektrum an medizinischem Wissen.
Dr. Benjamin Glaser und Dr. Viktor Frieders-Justin, Fachärzte für Allgemein- und Viszeralchirurgie in Wien

Die Hernienspezialisten – Team & Biografien

Unser Herz schlägt für starke Bauchwände

Die Hernienspezialisten

Unser Herz schlägt für starke Bauchwände

Dr. Benjamin Glaser, Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Dr. Benjamin Glaser

Ich bin in Wien geboren und wuchs den Großteil meiner Kindheit in der Donaustadt auf, wo ich auch zur Schule ging. Nach Abschluss der AHS-Unterstufe entschied ich mich für eine technische höhere Schule, die ich mit Auszeichnung abschloss. Erst im Rahmen des Zivildienstes beim Roten Kreuz entdeckte ich meine Leidenschaft zur Medizin, sodass ich danach Humanmedizin an der Medizinischen Universität Wien studierte. Da ich seit meiner Kindheit immer handwerklich tätig war und mir auch eine dementsprechende Geschicklichkeit nachgesagt wird, war die Entscheidung zur Chirurgie wie vorgegeben für mich. Nach Abschluss der medizinischen Basisausbildung begann ich die Ausbildung zum Facharzt für Chirurgie an der chirurgischen Abteilung der Klinik Donaustadt, wo ich auch seit Ende meiner Ausbildung weiterhin als Facharzt tätig bin. In meiner Freizeit arbeite ich gerne an meinem Haus, verbringe entspannte Zeit mit meiner Frau und meinen Kindern, oder engagiere mich für eine verbesserte Gesundheitsversorgung und bessere Arbeitsbedingungen.

Dr. Viktor Frieders-Justin, Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Dr. Viktor Frieders-Justin

Geboren und aufgewachsen in der Steiermark, wollte ich lange Zeit Rechts- und Politikwissenschaft studieren. Gegen Ende der AHS entschied ich mich aber doch, Medizin in Graz zu studieren. Ausschlaggebend dafür waren zum einen der unglaublich spannende und facettenreiche Beruf des Arztes und zum anderen mehrere Begegnungen mit dankbaren Patienten meines Großvaters, ebenfalls Chirurg. Im Rahmen des Studiums begeisterten mich Anatomie und Chirurgie besonders und legten so den Grundstein für meine weitere Tätigkeit. Nach meinem Abschluss wagte ich den Sprung nach Wien. Meine ersten ärztlichen Erfahrungen sammelte ich als Turnus­arzt im „alten” Krankenhaus St. Elisabeth in der Landstraße. Die chirurgische Ausbildung absolvierte ich letztendlich an der chirurgischen Abteilung des SMZ Ost – Donauspital (heute Klinik Donaustadt), wo ich auch weiterhin als Facharzt arbeite. Die unmittelbare Hilfe, die wir unseren Patient:innen fast immer leisten können, ist für mich das Schönste und Erfüllendste an unserem Fach.

Bereits früh fokussierten wir uns beide auf das Spezialgebiet der Hernienchirurgie. Gemeinsam konnten wir neue minimalinvasive Operationsmethoden in der Klinik Donaustadt einführen und erfolgreich die Herniamed-Qualitätssicherung etablieren. Dadurch erhielten wir auch das Qualitätssiegel der Deutschen Hernien-Gesellschaft. Kurz nach der Einführung des Robotersystems an der Klinik Donaustadt wurden wir beide für roboterassistierte Eingriffe zertifiziert und konnten damit das Spektrum der Hernienversorgung nochmals erweitern. Gemeinsam führen wir jährlich etwa 200 Hernienoperationen durch – von der einfachen Leistenhernie bis hin zur komplexen Bauchwandrekonstruktion. Beständige Fortbildung und das kritische Überprüfen und Verbessern der eigenen Behandlungsmethoden sind für uns wesentliche Bausteine für eine erfolgreiche Therapie.

Wir freuen uns, mit unserer Expertise und Erfahrung täglich Menschen mit Bauchwandbrüchen helfen und heilen zu können – denn unser Herz schlägt für starke Bauchwände.

Unser Herz schlägt für starke Bauchwände.

Warum Spezialisierung?

Warum Spezialisierung?

Die Hernienchirurgie hat sich in den letzten Jahrzehnten rasant weiterentwickelt – mit einer Vielzahl an teilweise hochkomplexen Operationsmethoden, die fundiertes Fachwissen und regelmäßige Übung erfordern. Unsere Spezialisierung auf Hernien erlaubt es uns, das gesamte Spektrum der modernen Hernienchirurgie anzubieten – von der einfachen Leistenhernie bis zur komplexen Bauchwandrekonstruktion.

Durch unsere langjährige Erfahrung und rund 200 Hernienoperationen pro Jahr können wir Ihnen alle Vor- und Nachteile einer Operation fundiert vermitteln. Was uns dabei besonders wichtig ist: Wir beraten Sie auch ehrlich, wenn eine Operation nicht sinnvoll ist. Ein eingespieltes, spezialisiertes Team bedeutet für Sie mehr Sicherheit, kürzere Eingriffe und nachweislich bessere Ergebnisse.

Unsere Nachsorge erfolgt strukturiert im Rahmen der Qualitätssicherungsstudie Herniamed – mit Kontrolluntersuchungen nach einem, fünf und zehn Jahren. So überprüfen wir unsere eigenen Langzeitergebnisse kontinuierlich und verbessern unsere Behandlungsqualität laufend.

Dr. Benjamin Glaser und Dr. Viktor Frieders-Justin, Hernienspezialisten in Wien

Herniamed — Geprüfte Qualität

Herniamed ist ein internationales Qualitätsregister für Hernienchirurgie, das Daten zu Hernienoperationen systematisch erfasst, analysiert und dokumentiert. Es unterstützt Chirurgen dabei, ihre Ergebnisse zu überwachen, evidenzbasierte Entscheidungen zu treffen und von den Erfahrungen eines weltweiten Netzwerks an Hernienspezialisten zu profitieren.

Als zertifizierter Teil des Herniamed-Netzwerkes erfassen wir alle unsere Operationen und kontrollieren unsere Patient:innen strukturiert nach – nach einem, fünf und zehn Jahren. Das erlaubt uns nicht nur, die eigene Qualität laufend zu überprüfen, sondern auch aktiv zum Wissensfortschritt in der Hernienchirurgie beizutragen.

Für unser Engagement in der Qualitätssicherung wurde uns das DHG-Siegel „Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie” der Deutschen Hernien-Gesellschaft verliehen – die erste Stufe der offiziellen Zertifizierung durch die führende Fachgesellschaft für Hernienchirurgie im deutschsprachigen Raum.

Qualitätssiegel der Deutschen Hernien-Gesellschaft (DHG)
Herniamed-Zertifikat für qualitätsgesicherte Hernienchirurgie

Beiträge

Pressemeldungen

Sportliche Extremleistung nach Leistenhernien-OP

30.03.2026|

Wir gratulieren unserem Patienten, Christoph Harreither, der wenige Wochen nach seiner erfolgreichen, minimalinvasiven Leistenbruchoperation eine sportliche Extremleistung gemeistert hat. Er schreibt uns: 5 Wochen waren es noch bis zu […]

Robotik setzt neue Maßstäbe in der Hernienchirurgie

02.09.2025|

Roboterassistierte Chirurgie verändert die Behandlung von Hernien grundlegend: präzisere Eingriffe, kleinere Schnitte und eine schnellere Genesung für die Patientinnen und Patienten. Im Video erklärt Dr. Benjamin Glaser, wie moderne […]

Innovative Therapie: Schnelle Genesung und weniger Schmerzen

11.12.2024|

Ein Patient der Klinik Donaustadt berichtet von seinem beeindruckenden Genesungsweg nach einer innovativen Hernien-Behandlung. Lange litt er unter den körperlichen und seelischen Belastungen eines monströsen Narbenbruchs, der seinen Bauch wie […]

Minimalinvasive Behandlung bei monströsem Narbenbruch: Premiere in der Klinik Donaustadt

11.12.2024|

Die Hernien-Spezialisten der Klinik Donaustadt konnten durch den Einsatz modernster Technologien und spezieller chirurgischer Techniken die Behandlungsmöglichkeiten für besonders große und komplexe Narbenbrüche erweitern. Dieser Erfolg unterstreicht die Vorreiterrolle der […]

Ordination

Persönliche Betreuung.

Ordination

Persönliche Betreuung.

Hier finden Sie uns

Unsere Ordination befindet sich in der Kaiserstraße 26 im 7. Wiener Gemeindebezirk (Neubau) – in den Räumlichkeiten der Ordination Dr. Schönfeld, Eingang über den Innenhof. Die Ordination ist öffentlich optimal erreichbar mit U3, U6, Straßenbahnlinie 5 sowie der S‑Bahn Westbahnhof. Parkplätze stehen in der Kurzparkzone sowie in naheliegenden Parkgaragen zur Verfügung. Wir betreuen Patient:innen aus Wien und dem gesamten Großraum Wien – selbstverständlich auch aus Niederösterreich und dem Burgenland.

Wir sind Wahlärzte

Wir bieten unsere Leistungen als Wahlärzte ohne Kassenvertrag an. Die Abrechnung erfolgt mittels Honorarnoten, die Sie bei Ihrer öffentlichen oder privaten Versicherung einreichen können. Erfahrungsgemäß werden unsere Leistungen von den meisten Versicherungen zumindest teilweise rückerstattet.

Das verrechnen wir

Für eine Erstbegutachtung verrechnen wir 200€ – ggf. zuzüglich 50–100€ für OP-Aufklärung und ‑planung. Folgetermine und Kontrollen kosten 150€, telemedizinische Befundbesprechungen 100€. Die Operation selbst wird in der Regel über Ihre Versicherung abgerechnet. Selbstzahler erhalten vor einer etwaigen Operation einen detaillierten Kostenvoranschlag. (Bruttopreise in Euro, gültig ab Mai 2025.)

Hier operieren wir

Operationen führen wir an drei Standorten in Wien durch – je nach Ihren Präferenzen und Ihrer Versicherung:

Ordination der Hernienspezialisten, Kaiserstraße 26, 1070 Wien
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FAQ / Häufige Fragen

Antworten rund um Hernien und Behandlung

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Allgemeines über Hernien

Eine Hernie – auch Bauchwandbruch oder Weichteilbruch genannt – entsteht, wenn Bauchinhalt wie Darm oder Fettgewebe durch eine Schwachstelle in der Bauchwandmuskulatur nach außen tritt. Typische Zeichen sind eine sichtbare Beule oder Vorwölbung, ein Druckgefühl oder Schmerzen in der betroffenen Region sowie eine Zunahme der Beschwerden beim Husten, Pressen oder Heben.
Hernien sind häufig störend, aber meist nicht unmittelbar gefährlich. In seltenen Fällen kann es jedoch zu einer Einklemmung von Darm oder Fettgewebe kommen – einer sogenannten Inkarzeration. Dies ist ein medizinischer Notfall. Zeichen dafür sind plötzlich starke Schmerzen, eine Verhärtung des Bruchs sowie Rötung oder Überwärmung der Haut darüber. In diesem Fall sollte sofort eine Spitalsambulanz aufgesucht werden.
Die häufigste Form ist die Leistenhernie, gefolgt von der Nabelhernie, der Oberbauchhernie (epigastrische Hernie) sowie Narbenhernien nach Voroperationen. Eine Sonderform ist die Rektusdiastase – das Auseinanderweichen der geraden Bauchmuskeln entlang der Mittellinie. Wir behandeln das gesamte Spektrum dieser Erkrankungen, einschließlich komplexer und bereits voroperierter Fälle.
Hernien bilden sich in der Regel nicht von selbst zurück. Bei Erwachsenen ist ohne Behandlung eher mit einer Zunahme der Größe und der Beschwerden zu rechnen. Lediglich bei Säuglingen können kleine Nabelhernien spontan abheilen. Bei Erwachsenen empfehlen wir daher eine zeitnahe Abklärung.
Die Hernienchirurgie hat sich in den letzten Jahrzehnten rasant weiterentwickelt – mit einer Vielzahl an teils hochkomplexen Operationsmethoden, die fundiertes Fachwissen und regelmäßige Übung erfordern. Wir führen gemeinsam etwa 200 Hernienoperationen pro Jahr durch und bieten damit das gesamte Spektrum der modernen Hernienchirurgie an – von der einfachen Leistenhernie bis zur komplexen Bauchwandrekonstruktion.

Beratung & Diagnose

Nicht zwingend. Die Entscheidung hängt von Größe, Beschwerden und individuellem Gesundheitszustand ab. In ausgewählten Fällen ist auch ein konservatives, also nicht operatives Vorgehen möglich. Wir beraten Sie ehrlich – auch dann, wenn eine Operation aus unserer Sicht nicht sinnvoll ist.
Im Rahmen der Erstuntersuchung in unserer Ordination in der Kaiserstraße 26, 1070 Wien, führen wir eine ausführliche Anamnese sowie eine klinische Untersuchung und ggf. einen Ultraschall durch. Falls notwendig, veranlassen wir ergänzende bildgebende Diagnostik. Auf Basis dieser Befunde besprechen wir gemeinsam mit Ihnen alle Behandlungsmöglichkeiten und erarbeiten den für Sie optimalen Therapieplan.
Ja, das empfehlen wir ausdrücklich. Bei wichtigen chirurgischen Entscheidungen ist eine unabhängige Einschätzung oft sehr wertvoll. Unsere langjährige Erfahrung an einem der größten Wiener Spitäler erlaubt es uns, Ihnen eine fundierte Zweitmeinung für nahezu alle Bereiche der Viszeralchirurgie anzubieten.
Wir empfehlen eine Vorstellung in unserer Ordination, sobald Sie eine Vorwölbung oder Beule im Bauchbereich bemerken, Schmerzen oder Druckgefühl in der Leisten‑, Nabel- oder Bauchregion verspüren, oder wenn eine Hernie bereits bekannt ist und sich vergrößert oder die Beschwerden zunehmen. Im Notfall – bei plötzlich starken Schmerzen und einer harten, nicht zurückdrückbaren Vorwölbung – suchen Sie bitte sofort eine Spitalsambulanz auf.

Operationsmethoden & Technik

Bei der offenen Operation wird die Hernie über einen direkten Schnitt im Bereich des Bruchs versorgt. Bei der laparoskopischen – also minimalinvasiven – Methode erfolgt der Eingriff über mehrere kleine Schnitte mithilfe einer Kamera. Die minimalinvasive Technik bietet in der Regel eine schnellere Genesung, weniger Schmerzen und seltener Wundheilungsstörungen. Welche Methode für Sie optimal ist, klären wir gemeinsam im Rahmen einer gründlichen Untersuchung.
Die TAPP (Transabdominale Präperitoneale Plastik) ist das minimalinvasive Standardverfahren für Leistenhernien. Dabei wird die Hernie laparoskopisch über drei kleine Schnitte versorgt und ein Kunststoffnetz präperitoneal – also zwischen Bauchfell und Bauchmuskulatur – platziert. Die Vorteile sind schnellere Genesung, weniger Schmerzen und eine niedrigere Rezidivrate.
Der Operationsroboter Da Vinci Xi kommt bei uns vor allem bei komplexen Hernien zum Einsatz – wie großen Narbenhernien, Ventralhernien oder ausgewählten Leistenhernien. Dank 3D-Kameratechnik und Instrumenten mit sieben Freiheitsgraden ermöglicht er besonders präzise, minimalinvasive Eingriffe auch bei Fällen, die früher nur offen mit großen Schnitten möglich waren. Wir haben gemeinsam bereits über 320 roboterassistierte Eingriffe durchgeführt.
Nicht immer. Kleine Hernien bis zu einem Zentimeter können mit einer resorbierbaren Naht direkt verschlossen werden. Größere Hernien werden leitliniengerecht mit einem Kunststoffnetz verstärkt, um das Risiko eines Rezidivs – also des erneuten Auftretens der Hernie – zu minimieren. Das Netz wird vom Körper gut toleriert und führt in der Regel zu keinen Komplikationen.
Dies hängt von der Art des Eingriffs ab. Minimalinvasive Operationen wie die TAPP werden grundsätzlich in Vollnarkose durchgeführt. Bei offenen Eingriffen ist in ausgewählten Fällen auch eine Regional- oder Lokalanästhesie möglich. Die Wahl der Narkoseform wird im Rahmen des Aufklärungsgesprächs gemeinsam mit dem Anästhesieteam festgelegt.
Die Operationsdauer hängt von Art und Komplexität der Hernie ab. Eine unkomplizierte Leistenhernie dauert in der Regel 30–60 Minuten, komplexere Eingriffe wie große Narbenhernien können mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Der genaue Zeitrahmen wird im Rahmen der OP-Planung mit Ihnen besprochen.

Vor & nach der Operation

Am Operationstag kommen Sie bitte nüchtern in das Krankenhaus. Blutverdünnende Medikamente müssen – wie mit uns und dem Anästhesisten besprochen – rechtzeitig abgesetzt werden. Die genaue Uhrzeit für Ihre Ankunft sowie alle weiteren Vorbereitungsschritte werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen.
Das hängt von der Art des Eingriffs ab. Bei unkomplizierten Leistenhernien ist in der Regel ein Aufenthalt von einer Nacht ausreichend. Bei komplexeren Eingriffen wie großen Narbenhernien oder Bauchwandrekonstruktionen kann ein Aufenthalt von mehreren Tagen notwendig sein. Den genauen Rahmen besprechen wir im Rahmen der OP-Planung gemeinsam mit Ihnen.
Nach einer minimalinvasiven Hernienoperation sind die meisten Patient:innen innerhalb weniger Tage wieder eingeschränkt arbeitsfähig. Körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten und Sport sollten in der Regel für etwa 4 Wochen vermieden werden. Nach offenen Eingriffen oder komplexen Bauchwandrekonstruktionen kann die Genesungszeit länger sein. Wie schnell die Rückkehr zur vollen Belastbarkeit möglich ist, hängt stark vom individuellen Heilungsverlauf ab – und manchmal übertrifft dieser alle Erwartungen: Unser Patient Christoph Harreither stand vier Wochen nach seiner minimalinvasiven Leistenbruchoperation am Start eines 500 Kilometer langen Ultralaufs durch den Dschungel Nordthailands – non-stop, ohne Einschränkungen. Wir begleiten Sie durch die gesamte Nachsorge und informieren Sie, ab wann welche Belastungen wieder möglich sind.
Das Risiko eines Rezidivs ist bei leitliniengerechter Versorgung mit Netz sehr gering. Durch unsere strukturierte Nachsorge im Rahmen des Herniamed-Registers kontrollieren wir unsere Langzeitergebnisse nach einem, fünf und zehn Jahren – und können so frühzeitig reagieren, falls es doch zu einem Rückfall kommen sollte.
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff sind auch Hernienoperationen mit einem gewissen Restrisiko verbunden. Mögliche Komplikationen sind Nachblutungen, Wundinfektionen, Serome (Flüssigkeitsansammlungen) oder in seltenen Fällen Nervenverletzungen mit vorübergehenden Gefühlsstörungen. Ernsthafte Komplikationen sind bei spezialisierten Chirurgen mit hohem Operationsvolumen selten. Wir informieren Sie im Aufklärungsgespräch umfassend über alle relevanten Risiken.
Ja. Als zertifizierter Teil des internationalen Herniamed-Qualitätsregisters kontrollieren wir alle unsere Patient:innen strukturiert nach – nach einem, fünf und zehn Jahren. So überprüfen wir unsere eigenen Langzeitergebnisse laufend und tragen aktiv zur Qualitätssicherung in der Hernienchirurgie bei.

Kosten & Versicherung

Für eine Erstbegutachtung verrechnen wir 200€ – ggf. zuzüglich 50–100€ für OP-Aufklärung und ‑planung. Folgetermine und Kontrollen kosten 150€, telemedizinische Befundbesprechungen 100€. (Bruttopreise in Euro, gültig ab Mai 2025.)
Die Operation selbst wird in der Regel über Ihre Krankenversicherung abgerechnet – sowohl über öffentliche als auch private Versicherungen. Die Honorarnoten für unsere Ordinationsleistungen können Sie bei Ihrer Versicherung zur teilweisen Rückerstattung einreichen.
Ja, das ist möglich. Für Selbstzahler bieten wir die Operation nach zuvor eingeholtem Kostenvoranschlag in der Wiener Privatklinik (WPK) oder in der Privatklinik Rudolfinerhaus an. Die Kosten richten sich nach Art und Umfang des Eingriffs und beinhalten neben unserem Operationshonorar auch die Anästhesie‑, Spitals- und OP-Kosten. Wir informieren Sie vorab transparent über alle anfallenden Kosten.

Die Operationskosten werden in der Regel von der Krankenversicherung übernommen. Als Wahlärzte verrechnen wir unsere Ordinationsleistungen privat – diese können jedoch bei Ihrer öffentlichen oder privaten Versicherung zur Rückerstattung eingereicht werden. Erfahrungsgemäß werden unsere Leistungen von den meisten Versicherungen zumindest teilweise rückerstattet.

Eine telemedizinische Befundbesprechung ist eine Videokonsultation, bei der wir bereits vorliegende Befunde, Bilder (z.B. Ultraschall, CT) oder Voruntersuchungsergebnisse gemeinsam mit Ihnen besprechen. Sie eignet sich besonders für Patient:innen, die nicht aus Wien kommen, für eine erste Einschätzung vor dem persönlichen Ersttermin oder für Kontrollgespräche nach der Operation. Die Kosten betragen 100 € (gültig ab Mai 2025). Eine telemedizinische Konsultation kann telefonisch oder per email unter ordination@diehernienspezialisten.at vereinbart werden. Eine körperliche Untersuchung ist telemedizinisch nicht möglich – für die definitive Diagnose und OP-Planung ist ein persönlicher Termin erforderlich.

Über uns & Standorte

Die Hernienspezialisten (www.diehernienspezialisten.at) vereinen zwei 2024 gegründete Wahlarzt- & Privatordinationen für Hernienchirurgie in Wien. Die Praxis wird von Dr. Viktor Frieders-Justin und Dr. Benjamin Glaser geführt – zwei Fachärzten für Allgemein- und Viszeralchirurgie mit langjähriger Spezialisierung auf Bauchwandchirurgie. Mit rund 200 Hernienoperationen pro Jahr, DHG-Zertifizierung und bereits über 320 roboterassistierten Eingriffen zählen sie zu den erfahrenen Hernienspezialisten in Wien.
Unsere Ordination befindet sich in der Kaiserstraße 26 im 7. Wiener Gemeindebezirk (Neubau) – in den Räumlichkeiten der Ordination Dr. Schönfeld, Eingang über den Innenhof. Sie ist öffentlich optimal erreichbar mit U3, U6, Straßenbahnlinie 5 sowie der S‑Bahn Westbahnhof.
Wir führen Operationen an drei Standorten in Wien durch: in der Klinik Donaustadt (roboterassistiert mit Da Vinci Xi, laparoskopisch und offen), in der Privatklinik Rudolfinerhaus (laparoskopisch und offen) sowie in der Wiener Privatklinik – WPK (roboterassistiert mit Da Vinci X, laparoskopisch und offen). Welcher Standort für Sie in Frage kommt, hängt von Ihren Präferenzen und Ihrer Versicherung ab.
Das DHG-Siegel „Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie” wird von der Deutschen Hernien-Gesellschaft verliehen und bescheinigt, dass wir definierte Qualitätsstandards in der Hernienversorgung erfüllen – darunter die strukturierte Nachsorge im Rahmen von Herniamed. Es ist die erste Stufe der offiziellen Zertifizierung durch die führende Fachgesellschaft für Hernienchirurgie im deutschsprachigen Raum. Für Sie als Patient bedeutet das: geprüfte Qualität und nachvollziehbare Ergebnisse.
Termine können bequem online über unser Buchungssystem unter patient.latido.at/arzt/_DieHernienspezialisten, telefonisch unter +43 670 204 7959 oder per E‑Mail an Ordination@DieHernienSpezialisten.at vereinbart werden. Unsere Ordination befindet sich in der Kaiserstraße 26, 1070 Wien – Eingang über den Innenhof.
Unsere Ordinationsgespräche führen wir auf Deutsch und Englisch. Patient:innen aus dem In- und Ausland sind herzlich willkommen. Falls Sie weitere Sprachanforderungen haben, kontaktieren Sie uns bitte vorab unter Ordination@DieHernienSpezialisten.at.

Angst & Vertrauen

Das ist ein völlig verständliches Gefühl, das viele unserer Patient:innen teilen. Wir nehmen uns deshalb bewusst Zeit für das Erstgespräch – nicht nur um die medizinische Situation zu klären, sondern auch um Ihre Fragen, Bedenken und Ängste ernst zu nehmen. Kein Patient verlässt unser Aufklärungsgespräch mit offenen Fragen. Unser Ziel ist, dass Sie sich gut informiert und sicher fühlen – bevor Sie eine Entscheidung treffen. Und wenn Sie entscheiden, dass der Zeitpunkt noch nicht der richtige ist, respektieren wir das.

Weitere Leistungen

Ja. Als Fachärzte für Allgemein- und Viszeralchirurgie behandeln wir neben Hernien auch Gallensteine – von der Diagnose bis zur operativen Entfernung der Gallenblase (Cholezystektomie). Der Eingriff erfolgt in der Regel minimalinvasiv und ist einer der häufigsten chirurgischen Eingriffe überhaupt. Bei Verdacht auf Gallensteine oder wenn Sie bereits eine Diagnose haben und eine chirurgische Einschätzung wünschen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Bei Verdacht auf oder bei gesicherter Diagnose eines bösartigen Dickdarmtumors bieten wir eine umfassende chirurgische Einschätzung und Behandlung an. Unsere langjährige Erfahrung an der Klinik Donaustadt – einem der größten Wiener Spitäler – erlaubt es uns, auch komplexe onkologische Eingriffe am Dickdarm durchzuführen. Für eine optimale Gesamtbehandlung arbeiten wir eng mit dem onkologischen Team zusammen.

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