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Liebe Patient:innen,

Liebe Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten,

Herz­lich will­kom­men in unse­rer Ordi­na­ti­on für Her­ni­en­chir­ur­gie in Wien.

Wir sind Dr. Viktor Frie­ders-Justin und Dr. Ben­ja­min Glaser – Fach­ärz­te für All­ge­mein- und Vis­ze­ral­chir­ur­gie mit lang­jäh­ri­ger Spe­zia­li­sie­rung auf Bauch­wand­brü­che (Her­ni­en). Als Her­ni­en­spe­zia­lis­ten in Wien bieten wir Ihnen das gesam­te Spek­trum der moder­nen Her­ni­en­chir­ur­gie: von der Leis­ten­her­nie über Narben- und Nabel­her­nie bis hin zu kom­ple­xen Bauch­wand­re­kon­struk­tio­nen – mini­mal­in­va­siv, robo­ter­as­sis­tiert oder offen, je nach­dem, was für Sie opti­mal ist.

Für die Qua­li­tät unse­rer Arbeit stehen wir mit unse­rem Namen – und mit dem Qua­li­täts­sie­gel der Deut­schen Her­ni­en-Gesell­schaft (DHG).

Wir laden Sie ein, mehr über uns und die Mög­lich­kei­ten einer maß­ge­schnei­der­ten Her­ni­en­ver­sor­gung zu erfah­ren. Ihre Gesund­heit ist unser Anlie­gen, und wir freuen uns darauf, Sie in unse­rer Ordi­na­ti­on in der Kai­ser­stra­ße 26, 1070 Wien, begrü­ßen zu dürfen.

„Unser Herz schlägt für starke Bauch­wän­de.“

Dr. Viktor Frie­ders-Justin & Dr. Ben­ja­min Glaser

Bauchwandbrüche / Hernien

Was ist eine Hernie?

Eine Hernie – im Volks­mund auch Bruch oder Weich­teil­bruch genannt – ent­steht, wenn Bau­ch­in­halt (z.B. Darm oder Fett­ge­we­be) durch eine Schwach­stel­le in der Bauch­wand­mus­ku­la­tur nach außen tritt. Typi­sches Zei­chen ist eine sicht­ba­re Beule oder Schwel­lung, die bei Druck oder kör­per­li­cher Anstren­gung größer werden kann.

Her­ni­en zählen zu den häu­figs­ten chir­ur­gi­schen Erkran­kun­gen über­haupt. Die häu­figs­te Form ist die Leis­ten­her­nie, gefolgt von Nar­ben­her­ni­en nach Vor­ope­ra­tio­nen sowie Her­ni­en der vor­de­ren Bauch­wand – also Nabel­her­nie und Ober­bauch­her­nie. Sie können ange­bo­ren sein oder sich im Laufe des Lebens durch Mus­kel­schwä­che, Alte­rung oder kör­per­li­che Belas­tung ent­wi­ckeln.

Typi­sche Beschwer­den sind: ein Druck­ge­fühl oder Schmer­zen in der betrof­fe­nen Region, eine tast­ba­re Vor­wöl­bung sowie eine Zunah­me der Beschwer­den beim Husten, Pres­sen oder Heben.

Her­ni­en sind oft stö­rend, aber meist nicht unmit­tel­bar gefähr­lich.

In sel­te­nen Fällen kann es jedoch zu einer Ein­klem­mung von Darm oder Fett­ge­we­be kommen – einer soge­nann­ten Inkar­zer­a­ti­on. Dies ist ein medi­zi­ni­scher Not­fall, der sofor­ti­ges Auf­su­chen einer Spi­tals­am­bu­lanz erfor­dert. Zei­chen einer Inkar­zer­a­ti­on sind plötz­lich starke Schmer­zen, eine Ver­här­tung des Bruchs sowie Rötung oder Über­wär­mung der Haut dar­über.

Die Behand­lung von Her­ni­en ist in erster Linie chir­ur­gisch, kann aber in aus­ge­wähl­ten Fällen auch kon­ser­va­tiv (d.h. nicht ope­ra­tiv) erfol­gen. Dies ist abhän­gig von Fak­to­ren wie Größe, Sym­pto­men und indi­vi­du­el­lem Gesund­heits­zu­stand. Ob in Ihrem Fall eine Ope­ra­ti­on not­wen­dig und welche die opti­ma­le Metho­de ist, wird im Rahmen einer gründ­li­chen Ana­mne­se und kör­per­li­chen Unter­su­chung ersicht­lich.

Arten von Hernien und ihre Therapie

Leistenhernie / Leistenbruch

Die Leis­ten­her­nie – auch Leis­ten­bruch genannt – ist der häu­figs­te aller Bauch­wand­brü­che und zeigt sich meist durch eine sicht­ba­re Schwel­lung oder Beule in der Leis­ten­re­gi­on. Leis­ten­her­ni­en betref­fen häu­fi­ger Männer als Frauen, können aber in jedem Alter auf­tre­ten.

Leis­ten­her­ni­en erfor­dern in der Regel eine ope­ra­ti­ve Behand­lung. Je nach Befund und Ihren Wün­schen wenden wir fol­gen­de Metho­den an:

Offene Metho­den:
Der Ein­griff erfolgt über einen ca. 6 cm langen Schnitt in der Leiste. In der Regel kommt dabei ein Kunst­stoff­netz zur Ver­stär­kung zum Ein­satz (OP nach Lich­ten­stein). In aus­ge­wähl­ten Fällen kann der Leis­ten­bruch auch ohne Netz mit einer mehr­rei­hi­gen Naht ver­schlos­sen werden (OP nach Shoul­di­ce). Offene Metho­den wählen wir vor allem dann, wenn ein mini­mal­in­va­si­ves Vor­ge­hen – z.B. auf­grund von Vor­ope­ra­tio­nen – nicht mög­lich oder nicht gewünscht ist. Für Patient:innen, die eine Voll­nar­ko­se aus medi­zi­ni­schen oder per­sön­li­chen Grün­den ver­mei­den möch­ten, bieten wir diesen Ein­griff auch in Lokal­an­äs­the­sie an.

Mini­mal-inva­si­ve Tech­ni­ken:
Das Stan­dard­ver­fah­ren für Leis­ten­her­ni­en ist die mini­mal­in­va­si­ve Ver­sor­gung mit­tels Kunst­stoff­netz. Wir wenden dabei die soge­nann­te TAPP (Tran­sab­do­mi­na­le Prä­pe­ri­to­nea­le Plas­tik) an: Der Zugang erfolgt lapa­ro­sko­pisch durch die Bauch­höh­le, der Bauch­raum wird mit CO₂ auf­ge­bla­sen und die Ope­ra­ti­on über drei 5–12 mm kleine Schnit­te durch­ge­führt. Das Netz wird prä­pe­ri­to­ne­al – also zwi­schen Bauch­fell und Bauch­mus­ku­la­tur – plat­ziert. Die Vor­tei­le: schnel­le­re Gene­sung, weni­ger Schmer­zen und sel­te­ner Wund­hei­lungs­stö­run­gen. In aus­ge­wähl­ten Fällen setzen wir dabei auch den Ope­ra­ti­ons­ro­bo­ter Da Vinci Xi ein.

Brüche der vorderen Bauchwand / Ventralhernien (Nabelhernie & Oberbauchhernie)

Nabel­her­ni­en und Ober­bauch­her­nie (epi­gas­tri­sche Hernie) zählen zu den häu­figs­ten Her­ni­en der vor­de­ren Bauch­wand. Die Nabel­her­nie ent­steht im Bereich des Nabels – einer natür­li­chen Schwach­stel­le der Bauch­de­cke. Die Ober­bauch­her­nie tritt ent­lang der Mit­tel­li­nie zwi­schen Nabel und Brust­bein auf. Bei Beschwer­den ist die Ope­ra­ti­on die The­ra­pie­op­ti­on der Wahl.

Offene Ope­ra­ti­ons­me­tho­den:
Der Haut­schnitt wird direkt im Bereich der Hernie gesetzt. Kleine Brüche bis 1 cm ver­schlie­ßen wir mit einer lang­sam resor­bier­ba­ren Naht. Grö­ße­re Brüche werden leit­li­ni­en­ge­recht mit einem Netz ver­stärkt, um das Risiko eines Rezi­divs (Wie­der­auf­tre­ten der Hernie) zu mini­mie­ren. Wir bieten hier­für bewähr­te Metho­den der prä­pe­ri­to­nea­len (PUMP) sowie retro­mus­ku­lä­ren Netz­plat­zie­rung (MILOS) an – beide aus­ge­zeich­net durch beson­ders kleine Haut­schnit­te.

Mini­mal­in­va­si­ve Tech­ni­ken:
Bei grö­ße­ren Her­ni­en kann die Netz­ver­sor­gung auch mini­mal­in­va­siv erfol­gen. Über meh­re­re ca. 10 mm lange Schnit­te wird die Bruch­lü­cke von innen ver­schlos­sen und ein Netz prä­pe­ri­to­ne­al oder retro­mus­ku­lär ein­ge­legt. Diese Metho­den umfas­sen lapa­ro­sko­pi­sche Ver­fah­ren (eMILOS, eTEP) sowie robo­ter­as­sis­tier­te Ein­grif­fe (ven­tra­le TAPP, TARUP).

Dadurch kann die Bauch­de­cke durch sehr große Netze auf beson­ders scho­nen­de Weise ver­stärkt werden. Welche Metho­de für Sie in Frage kommt, hängt von Art und Größe der Hernie sowie Ihren per­sön­li­chen Prä­fe­ren­zen und Ihrem Gesund­heits­zu­stand ab – das bespre­chen wir gemein­sam in unse­rer Ordi­na­ti­on in Wien.

Narbenhernien

Nar­ben­her­ni­en ent­ste­hen als Spät­fol­ge nach Bauch­ope­ra­tio­nen, wenn es im Bereich der alten Bauch­de­cken­naht zu einem erneu­ten Bruch kommt. Sie können sehr groß werden und erfor­dern laut aktu­el­len Leit­li­ni­en in der Regel immer eine Netz­ver­sor­gung.

Wie bei den Ven­tral­her­ni­en kann auch hier offen oder mini­mal­in­va­siv vor­ge­gan­gen werden. Bei großen Brü­chen mit einer Bruch­pfor­te über 8 cm kann eine Vor­be­hand­lung der Bauch­de­cke – z.B. mit geziel­ten Injek­tio­nen – not­wen­dig sein. In kom­ple­xen Fällen sind zusätz­li­che Ein­grif­fe wie die Kom­po­nen­ten­tren­nung (teil­wei­ses Lösen der queren Bauch­mus­ku­la­tur) erfor­der­lich. Auch hier setzen wir bei Bedarf den Ope­ra­ti­ons­ro­bo­ter Da Vinci Xi ein. Nar­ben­her­ni­en gehö­ren zu unse­ren Behand­lungs­schwer­punk­ten – gerade bei kom­pli­zier­ten oder bereits vor­ope­rier­ten Fällen sind wir Ihr Ansprech­part­ner in Wien.

Rektusdiastase

Die Rek­tus­dia­sta­se – auch Bauch­mus­kel­dia­sta­se oder Rek­tus­mus­kel­dia­sta­se genannt – beschreibt das Aus­ein­an­der­wei­chen der gera­den Bauch­mus­keln (Mus­cu­li recti abdo­mi­nis) ent­lang der Mit­tel­li­nie (Linea alba). Sie tritt häufig wäh­rend oder nach einer Schwan­ger­schaft auf, kann sich aber auch im Alter oder bei zuneh­men­dem Bauch­um­fang ent­wi­ckeln.

Typi­sche Beschwer­den sind eine sicht­ba­re Aus­buch­tung in der Bauch­mit­te – beson­ders bei Anspan­nung der Bauch­mus­ku­la­tur – sowie in man­chen Fällen Rücken­schmer­zen oder ein all­ge­mei­nes Schwä­che­ge­fühl der Bauch­de­cke.

Die Behand­lung umfasst zunächst phy­sio­the­ra­peu­ti­sche Übun­gen zur Stär­kung der Bauch­mus­ku­la­tur. Eine Ope­ra­ti­on kommt erst nach einem kon­ser­va­ti­ven The­ra­pie­ver­such oder bei erheb­li­cher kör­per­li­cher Beein­träch­ti­gung in Frage. Ist die Rek­tus­dia­sta­se mit einer Hernie kom­bi­niert, emp­feh­len wir die gleich­zei­ti­ge Netz­ver­sor­gung der gesam­ten vor­de­ren Bauch­de­cke – da die Rek­tus­dia­sta­se als Risi­ko­fak­tor für wei­te­re Her­ni­en gilt.

Modernste Operations­methoden – Da Vinci Xi Operations­­roboter

Modernste Operations­methoden – Da Vinci Xi Operations­­roboter

Der Ope­ra­ti­ons­ro­bo­ter Da Vinci Xi steht für die nächs­te Gene­ra­ti­on der mini­mal­in­va­si­ven Her­ni­en­chir­ur­gie. Dank hoch­auf­lö­sen­der 3D-Kame­ra­tech­nik und Instru­men­ten mit sieben Frei­heits­gra­den ermög­licht er Ein­grif­fe mit einer Prä­zi­si­on, die mit her­kömm­li­chen lapa­ro­sko­pi­schen Metho­den nicht erreich­bar ist – und erlaubt uns, auch kom­ple­xe Her­ni­en­ope­ra­tio­nen mini­mal­in­va­siv durch­zu­füh­ren, die früher nur mit großen Schnit­ten mög­lich waren.

Wir sind beide am Da Vinci Xi zer­ti­fi­ziert und haben gemein­sam bereits über 320 robo­ter­as­sis­tier­te Ein­grif­fe durch­ge­führt. Den Da Vinci Xi setzen wir an der Klinik Donau­stadt sowohl für große bauch­chir­ur­gi­sche Ein­grif­fe als auch für spe­zia­li­sier­te Her­ni­en­ope­ra­tio­nen ein – dar­un­ter große Nar­ben­her­ni­en, kom­ple­xe Ven­tral­her­ni­en sowie aus­ge­wähl­te Leis­ten­her­ni­en. In der Wiener Pri­vat­kli­nik steht uns zusätz­lich der Da Vinci X zur Ver­fü­gung.

Nicht jeder Her­ni­en­ein­griff erfor­dert einen Robo­ter­ein­satz. Ob robo­ter­as­sis­tiert, lapa­ro­sko­pisch oder offen ope­riert wird, ent­schei­den wir gemein­sam mit Ihnen – indi­vi­du­ell, auf Basis Ihres Befun­des, Ihrer Wün­sche und unse­rer Erfah­rung. Unser Ziel ist stets das für Sie schon­ends­te und sichers­te Ver­fah­ren.

Wann ist eine Hernie zu operieren?

Wann ist eine Hernie zu operieren?

Ob eine Hernie ope­riert werden soll, hängt von ver­schie­de­nen Fak­to­ren ab – und ist immer eine indi­vi­du­el­le Ent­schei­dung, die wir gemein­sam mit Ihnen tref­fen. Eine Ope­ra­ti­on sollte in Erwä­gung gezo­gen werden, wenn:

  • Beschwer­den wie Schmer­zen, Druck­ge­fühl oder andere unan­ge­neh­me Emp­fin­dun­gen auf­tre­ten.
  • die Hernie größer wird oder bereits eine rele­van­te Größe erreicht hat – in diesem Fall emp­feh­len wir eine zeit­na­he Abklä­rung.
  • die Hernie die Lebens­qua­li­tät beein­träch­tigt oder All­tags­ak­ti­vi­tä­ten ein­schränkt.
  • ästhe­ti­sche Gründe vor­lie­gen – auch das ist ein legi­ti­mer Grund für eine Ope­ra­ti­on.

Ein medi­zi­ni­scher Not­fall liegt vor, wenn Darm oder Fett­ge­we­be in der Hernie ein­ge­klemmt sind – eine soge­nann­te Inkar­zer­a­ti­on. Zei­chen dafür sind plötz­lich starke Schmer­zen, eine Ver­här­tung des Bruchs, Rötung oder Über­wär­mung der Haut sowie unter Umstän­den Übel­keit oder Erbre­chen. In diesem Fall suchen Sie bitte sofort eine Spi­tals­am­bu­lanz auf – zögern Sie nicht.

Letzt­lich ist jede Ent­schei­dung, ob und wie eine Ope­ra­ti­on durch­ge­führt werden soll, indi­vi­du­ell. Dabei ist es uns wich­tig, Sie auch gera­de­her­aus zu bera­ten, wenn eine Ope­ra­ti­on aus unse­rer Sicht nicht sinn­voll ist. Nach ein­ge­hen­der Unter­su­chung in unse­rer Ordi­na­ti­on in Wien infor­mie­ren wir Sie gerne über alle Behand­lungs­mög­lich­kei­ten und wählen gemein­sam mit Ihnen die opti­ma­le The­ra­pie­op­ti­on aus.

Allgemeinchirurgie – mehr als Hernienspezialisten

Mehr als Hernien­spezialisten.

Allgemeinchirurgie

Mehr als Hernien­spezialisten.

Als Fach­ärz­te für All­ge­mein- und Vis­ze­ral­chir­ur­gie mit lang­jäh­ri­ger Erfah­rung an der Klinik Donau­stadt bieten wir neben unse­rer Spe­zia­li­sie­rung auf Her­ni­en auch Dia­gno­se und Behand­lung für eine Reihe wei­te­rer chir­ur­gi­scher Krank­heits­bil­der an.

Zu unse­ren wei­te­ren Leis­tun­gen gehö­ren:

  • Gal­len­stei­ne – Abklä­rung und ope­ra­ti­ve Behand­lung (Cho­le­zys­tek­to­mie)
  • Diver­ti­ku­lo­se und Diver­ti­ku­li­tis – Ent­zün­dun­gen und Aus­stül­pun­gen des Dick­darms
  • Bös­ar­ti­ge Erkran­kun­gen des Dick­darms – Dia­gno­se und chir­ur­gi­sche Behand­lung von Darm­krebs
  • Endo­sko­pi­sche Abklä­rung – Magen­spie­ge­lung (Gas­tro­sko­pie) und Darm­spie­ge­lung (Kolo­sko­pie)

Zweitmeinungen

Bei wich­ti­gen chir­ur­gi­schen Ent­schei­dun­gen lohnt es sich, alle ver­füg­ba­ren Infor­ma­tio­nen zu berück­sich­ti­gen – eine Zweit­mei­nung kann dabei ent­schei­dend sein. Unsere lang­jäh­ri­ge Erfah­rung als Fach­ärz­te an einem der größ­ten Wiener Spi­tä­ler erlaubt es uns, Ihnen eine unab­hän­gi­ge und umfas­sen­de Ein­schät­zung für nahezu alle Berei­che der Vis­ze­ral­chir­ur­gie zu bieten.

Eine Zweit­mei­nung bei uns bietet Ihnen:

  • Sicher­heit: Gewin­nen Sie Ver­trau­en in Ihren Behand­lungs­plan durch eine unab­hän­gi­ge Über­prü­fung.
  • Alter­na­ti­ve Per­spek­ti­ven: Erhal­ten Sie ver­schie­de­ne Sicht­wei­sen und Behand­lungs­op­tio­nen für Ihre indi­vi­du­el­le Situa­ti­on.
  • Ent­schei­dungs­fin­dung: Infor­mier­te Ent­schei­dun­gen basie­rend auf einem brei­ten Spek­trum an medi­zi­ni­schem Wissen.

Die Hernienspezialisten – Team & Biografien

Unser Herz schlägt für starke Bauchwände

Die Hernienspezialisten

Unser Herz schlägt für starke Bauchwände

Dr. Ben­ja­min Glaser

Ich bin in Wien gebo­ren und wuchs den Groß­teil meiner Kind­heit in der Donau­stadt auf, wo ich auch zur Schule ging. Nach Abschluss der AHS-Unter­stu­fe ent­schied ich mich für eine tech­ni­sche höhere Schule, die ich mit Aus­zeich­nung abschloss. Erst im Rahmen des Zivil­diens­tes beim Roten Kreuz ent­deck­te ich meine Lei­den­schaft zur Medi­zin, sodass ich danach Human­me­di­zin an der Medi­zi­ni­schen Uni­ver­si­tät Wien stu­dier­te. Da ich seit meiner Kind­heit immer hand­werk­lich tätig war und mir auch eine dem­entspre­chen­de Geschick­lich­keit nach­ge­sagt wird, war die Ent­schei­dung zur Chir­ur­gie wie vor­ge­ge­ben für mich. Nach Abschluss der medi­zi­ni­schen Basis­aus­bil­dung begann ich die Aus­bil­dung zum Fach­arzt für Chir­ur­gie an der chir­ur­gi­schen Abtei­lung der Klinik Donau­stadt, wo ich auch seit Ende meiner Aus­bil­dung wei­ter­hin als Fach­arzt tätig bin. In meiner Frei­zeit arbei­te ich gerne an meinem Haus, ver­brin­ge ent­spann­te Zeit mit meiner Frau und meinen Kin­dern, oder enga­gie­re mich für eine ver­bes­ser­te Gesund­heits­ver­sor­gung und bes­se­re Arbeits­be­din­gun­gen.

Dr. Viktor Frie­ders-Justin

Gebo­ren und auf­ge­wach­sen in der Stei­er­mark, wollte ich lange Zeit Rechts- und Poli­tik­wis­sen­schaft stu­die­ren. Gegen Ende der AHS ent­schied ich mich aber doch, Medi­zin in Graz zu stu­die­ren. Aus­schlag­ge­bend dafür waren zum einen der unglaub­lich span­nen­de und facet­ten­rei­che Beruf des Arztes und zum ande­ren meh­re­re Begeg­nun­gen mit dank­ba­ren Pati­en­ten meines Groß­va­ters, eben­falls Chir­urg. Im Rahmen des Stu­di­ums begeis­ter­ten mich Ana­to­mie und Chir­ur­gie beson­ders und legten so den Grund­stein für meine wei­te­re Tätig­keit. Nach meinem Abschluss wagte ich den Sprung nach Wien. Meine ersten ärzt­li­chen Erfah­run­gen sam­mel­te ich als Turnus­arzt im „alten” Kran­ken­haus St. Eli­sa­beth in der Land­stra­ße. Die chir­ur­gi­sche Aus­bil­dung absol­vier­te ich letzt­end­lich an der chir­ur­gi­schen Abtei­lung des SMZ Ost – Donau­spi­tal (heute Klinik Donau­stadt), wo ich auch wei­ter­hin als Fach­arzt arbei­te. Die unmit­tel­ba­re Hilfe, die wir unse­ren Patient:innen fast immer leis­ten können, ist für mich das Schöns­te und Erfül­lends­te an unse­rem Fach.

Bereits früh fokus­sier­ten wir uns beide auf das Spe­zi­al­ge­biet der Her­ni­en­chir­ur­gie. Gemein­sam konn­ten wir neue mini­mal­in­va­si­ve Ope­ra­ti­ons­me­tho­den in der Klinik Donau­stadt ein­füh­ren und erfolg­reich die Her­nia­med-Qua­li­täts­si­che­rung eta­blie­ren. Dadurch erhiel­ten wir auch das Qua­li­täts­sie­gel der Deut­schen Her­ni­en-Gesell­schaft. Kurz nach der Ein­füh­rung des Robo­ter­sys­tems an der Klinik Donau­stadt wurden wir beide für robo­ter­as­sis­tier­te Ein­grif­fe zer­ti­fi­ziert und konn­ten damit das Spek­trum der Her­ni­en­ver­sor­gung noch­mals erwei­tern. Gemein­sam führen wir jähr­lich etwa 200 Her­ni­en­ope­ra­tio­nen durch – von der ein­fa­chen Leis­ten­her­nie bis hin zur kom­ple­xen Bauch­wand­re­kon­struk­ti­on. Bestän­di­ge Fort­bil­dung und das kri­ti­sche Über­prü­fen und Ver­bes­sern der eige­nen Behand­lungs­me­tho­den sind für uns wesent­li­che Bau­stei­ne für eine erfolg­rei­che The­ra­pie.

Wir freuen uns, mit unse­rer Exper­ti­se und Erfah­rung täg­lich Men­schen mit Bauch­wand­brü­chen helfen und heilen zu können – denn unser Herz schlägt für starke Bauch­wän­de.

Unser Herz schlägt für starke Bauch­wän­de.

Warum Spezialisierung?

Warum Spezialisierung?

Die Her­ni­en­chir­ur­gie hat sich in den letz­ten Jahr­zehn­ten rasant wei­ter­ent­wi­ckelt – mit einer Viel­zahl an teil­wei­se hoch­kom­ple­xen Ope­ra­ti­ons­me­tho­den, die fun­dier­tes Fach­wis­sen und regel­mä­ßi­ge Übung erfor­dern. Unsere Spe­zia­li­sie­rung auf Her­ni­en erlaubt es uns, das gesam­te Spek­trum der moder­nen Her­ni­en­chir­ur­gie anzu­bie­ten – von der ein­fa­chen Leis­ten­her­nie bis zur kom­ple­xen Bauch­wand­re­kon­struk­ti­on.

Durch unsere lang­jäh­ri­ge Erfah­rung und rund 200 Her­ni­en­ope­ra­tio­nen pro Jahr können wir Ihnen alle Vor- und Nach­tei­le einer Ope­ra­ti­on fun­diert ver­mit­teln. Was uns dabei beson­ders wich­tig ist: Wir bera­ten Sie auch ehr­lich, wenn eine Ope­ra­ti­on nicht sinn­voll ist. Ein ein­ge­spiel­tes, spe­zia­li­sier­tes Team bedeu­tet für Sie mehr Sicher­heit, kür­ze­re Ein­grif­fe und nach­weis­lich bes­se­re Ergeb­nis­se.

Unsere Nach­sor­ge erfolgt struk­tu­riert im Rahmen der Qua­li­täts­si­che­rungs­stu­die Her­nia­med – mit Kon­troll­un­ter­su­chun­gen nach einem, fünf und zehn Jahren. So über­prü­fen wir unsere eige­nen Lang­zeit­er­geb­nis­se kon­ti­nu­ier­lich und ver­bes­sern unsere Behand­lungs­qua­li­tät lau­fend.

Herniamed — Geprüfte Qualität

Her­nia­med ist ein inter­na­tio­na­les Qua­li­täts­re­gis­ter für Her­ni­en­chir­ur­gie, das Daten zu Her­ni­en­ope­ra­tio­nen sys­te­ma­tisch erfasst, ana­ly­siert und doku­men­tiert. Es unter­stützt Chir­ur­gen dabei, ihre Ergeb­nis­se zu über­wa­chen, evi­denz­ba­sier­te Ent­schei­dun­gen zu tref­fen und von den Erfah­run­gen eines welt­wei­ten Netz­werks an Her­ni­en­spe­zia­lis­ten zu pro­fi­tie­ren.

Als zer­ti­fi­zier­ter Teil des Her­nia­med-Netz­wer­kes erfas­sen wir alle unsere Ope­ra­tio­nen und kon­trol­lie­ren unsere Patient:innen struk­tu­riert nach – nach einem, fünf und zehn Jahren. Das erlaubt uns nicht nur, die eigene Qua­li­tät lau­fend zu über­prü­fen, son­dern auch aktiv zum Wis­sens­fort­schritt in der Her­ni­en­chir­ur­gie bei­zu­tra­gen.

Für unser Enga­ge­ment in der Qua­li­täts­si­che­rung wurde uns das DHG-Siegel „Qua­li­täts­ge­si­cher­te Her­ni­en­chir­ur­gie” der Deut­schen Her­ni­en-Gesell­schaft ver­lie­hen – die erste Stufe der offi­zi­el­len Zer­ti­fi­zie­rung durch die füh­ren­de Fach­ge­sell­schaft für Her­ni­en­chir­ur­gie im deutsch­spra­chi­gen Raum.

Beiträge

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Sportliche Extremleistung nach Leistenhernien-OP

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Ordination

Persönliche Betreuung.

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Persönliche Betreuung.

Hier finden Sie uns

Unsere Ordi­na­ti­on befin­det sich in der Kai­ser­stra­ße 26 im 7. Wiener Gemein­de­be­zirk (Neubau) – in den Räum­lich­kei­ten der Ordi­na­ti­on Dr. Schön­feld, Ein­gang über den Innen­hof. Die Ordi­na­ti­on ist öffent­lich opti­mal erreich­bar mit U3, U6, Stra­ßen­bahn­li­nie 5 sowie der S‑Bahn West­bahn­hof. Park­plät­ze stehen in der Kurz­park­zo­ne sowie in nahe­lie­gen­den Park­ga­ra­gen zur Ver­fü­gung. Wir betreu­en Patient:innen aus Wien und dem gesam­ten Groß­raum Wien – selbst­ver­ständ­lich auch aus Nie­der­ös­ter­reich und dem Bur­gen­land.

Wir sind Wahlärzte

Wir bieten unsere Leis­tun­gen als Wahl­ärz­te ohne Kas­sen­ver­trag an. Die Abrech­nung erfolgt mit­tels Hono­rar­no­ten, die Sie bei Ihrer öffent­li­chen oder pri­va­ten Ver­si­che­rung ein­rei­chen können. Erfah­rungs­ge­mäß werden unsere Leis­tun­gen von den meis­ten Ver­si­che­run­gen zumin­dest teil­wei­se rück­erstat­tet.

Das verrechnen wir

Für eine Erst­be­gut­ach­tung ver­rech­nen wir 200€ – ggf. zuzüg­lich 50–100€ für OP-Auf­klä­rung und ‑pla­nung. Fol­ge­ter­mi­ne und Kon­trol­len kosten 150€, tele­me­di­zi­ni­sche Befund­be­spre­chun­gen 100€. Die Ope­ra­ti­on selbst wird in der Regel über Ihre Ver­si­che­rung abge­rech­net. Selbst­zah­ler erhal­ten vor einer etwa­igen Ope­ra­ti­on einen detail­lier­ten Kos­ten­vor­anschlag. (Brut­to­prei­se in Euro, gültig ab Mai 2025.)

Hier operieren wir

Ope­ra­tio­nen führen wir an drei Stand­or­ten in Wien durch – je nach Ihren Prä­fe­ren­zen und Ihrer Ver­si­che­rung:

  • Klinik Donau­stadt (www.klinik-donaustadt.at) – robo­ter­as­sis­tiert (Da Vinci Xi), lapa­ro­sko­pisch und offen
  • Pri­vat­kli­nik Rudol­fi­ner­haus (www.rudolfinerhaus.at) – lapa­ro­sko­pisch und offen
  • Wiener Pri­vat­kli­nik – WPK (www.wiener-privatklinik.at) – robo­ter­as­sis­tiert (Da Vinci X), lapa­ro­sko­pisch und offen
Aus daten­schutz­recht­li­chen Grün­den benö­tigt Google Maps Ihre Ein­wil­li­gung um gela­den zu werden. Mehr Infor­ma­tio­nen finden Sie unter Daten­schutz­er­klä­rung.

FAQ / Häufige Fragen

Antworten rund um Hernien und Behandlung

Ordination

Persönliche Betreuung.

Allgemeines über Hernien

Eine Hernie – auch Bauch­wand­bruch oder Weich­teil­bruch genannt – ent­steht, wenn Bau­ch­in­halt wie Darm oder Fett­ge­we­be durch eine Schwach­stel­le in der Bauch­wand­mus­ku­la­tur nach außen tritt. Typi­sche Zei­chen sind eine sicht­ba­re Beule oder Vor­wöl­bung, ein Druck­ge­fühl oder Schmer­zen in der betrof­fe­nen Region sowie eine Zunah­me der Beschwer­den beim Husten, Pres­sen oder Heben.
Her­ni­en sind häufig stö­rend, aber meist nicht unmit­tel­bar gefähr­lich. In sel­te­nen Fällen kann es jedoch zu einer Ein­klem­mung von Darm oder Fett­ge­we­be kommen – einer soge­nann­ten Inkar­zer­a­ti­on. Dies ist ein medi­zi­ni­scher Not­fall. Zei­chen dafür sind plötz­lich starke Schmer­zen, eine Ver­här­tung des Bruchs sowie Rötung oder Über­wär­mung der Haut dar­über. In diesem Fall sollte sofort eine Spi­tals­am­bu­lanz auf­ge­sucht werden.
Die häu­figs­te Form ist die Leis­ten­her­nie, gefolgt von der Nabel­her­nie, der Ober­bauch­her­nie (epi­gas­tri­sche Hernie) sowie Nar­ben­her­ni­en nach Vor­ope­ra­tio­nen. Eine Son­der­form ist die Rek­tus­dia­sta­se – das Aus­ein­an­der­wei­chen der gera­den Bauch­mus­keln ent­lang der Mit­tel­li­nie. Wir behan­deln das gesam­te Spek­trum dieser Erkran­kun­gen, ein­schließ­lich kom­ple­xer und bereits vor­ope­rier­ter Fälle.
Her­ni­en bilden sich in der Regel nicht von selbst zurück. Bei Erwach­se­nen ist ohne Behand­lung eher mit einer Zunah­me der Größe und der Beschwer­den zu rech­nen. Ledig­lich bei Säug­lin­gen können kleine Nabel­her­ni­en spon­tan abhei­len. Bei Erwach­se­nen emp­feh­len wir daher eine zeit­na­he Abklä­rung.
Die Her­ni­en­chir­ur­gie hat sich in den letz­ten Jahr­zehn­ten rasant wei­ter­ent­wi­ckelt – mit einer Viel­zahl an teils hoch­kom­ple­xen Ope­ra­ti­ons­me­tho­den, die fun­dier­tes Fach­wis­sen und regel­mä­ßi­ge Übung erfor­dern. Wir führen gemein­sam etwa 200 Her­ni­en­ope­ra­tio­nen pro Jahr durch und bieten damit das gesam­te Spek­trum der moder­nen Her­ni­en­chir­ur­gie an – von der ein­fa­chen Leis­ten­her­nie bis zur kom­ple­xen Bauch­wand­re­kon­struk­ti­on.

Beratung & Diagnose

Nicht zwin­gend. Die Ent­schei­dung hängt von Größe, Beschwer­den und indi­vi­du­el­lem Gesund­heits­zu­stand ab. In aus­ge­wähl­ten Fällen ist auch ein kon­ser­va­ti­ves, also nicht ope­ra­ti­ves Vor­ge­hen mög­lich. Wir bera­ten Sie ehr­lich – auch dann, wenn eine Ope­ra­ti­on aus unse­rer Sicht nicht sinn­voll ist.
Im Rahmen der Erst­un­ter­su­chung in unse­rer Ordi­na­ti­on in der Kai­ser­stra­ße 26, 1070 Wien, führen wir eine aus­führ­li­che Ana­mne­se sowie eine kli­ni­sche Unter­su­chung und ggf. einen Ultra­schall durch. Falls not­wen­dig, ver­an­las­sen wir ergän­zen­de bild­ge­ben­de Dia­gnos­tik. Auf Basis dieser Befun­de bespre­chen wir gemein­sam mit Ihnen alle Behand­lungs­mög­lich­kei­ten und erar­bei­ten den für Sie opti­ma­len The­ra­pie­plan.
Ja, das emp­feh­len wir aus­drück­lich. Bei wich­ti­gen chir­ur­gi­schen Ent­schei­dun­gen ist eine unab­hän­gi­ge Ein­schät­zung oft sehr wert­voll. Unsere lang­jäh­ri­ge Erfah­rung an einem der größ­ten Wiener Spi­tä­ler erlaubt es uns, Ihnen eine fun­dier­te Zweit­mei­nung für nahezu alle Berei­che der Vis­ze­ral­chir­ur­gie anzu­bie­ten.
Wir emp­feh­len eine Vor­stel­lung in unse­rer Ordi­na­ti­on, sobald Sie eine Vor­wöl­bung oder Beule im Bauch­be­reich bemer­ken, Schmer­zen oder Druck­ge­fühl in der Leisten‑, Nabel- oder Bauch­re­gi­on ver­spü­ren, oder wenn eine Hernie bereits bekannt ist und sich ver­grö­ßert oder die Beschwer­den zuneh­men. Im Not­fall – bei plötz­lich star­ken Schmer­zen und einer harten, nicht zurück­drück­ba­ren Vor­wöl­bung – suchen Sie bitte sofort eine Spi­tals­am­bu­lanz auf.

Operationsmethoden & Technik

Bei der offe­nen Ope­ra­ti­on wird die Hernie über einen direk­ten Schnitt im Bereich des Bruchs ver­sorgt. Bei der lapa­ro­sko­pi­schen – also mini­mal­in­va­si­ven – Metho­de erfolgt der Ein­griff über meh­re­re kleine Schnit­te mit­hil­fe einer Kamera. Die mini­mal­in­va­si­ve Tech­nik bietet in der Regel eine schnel­le­re Gene­sung, weni­ger Schmer­zen und sel­te­ner Wund­hei­lungs­stö­run­gen. Welche Metho­de für Sie opti­mal ist, klären wir gemein­sam im Rahmen einer gründ­li­chen Unter­su­chung.
Die TAPP (Tran­sab­do­mi­na­le Prä­pe­ri­to­nea­le Plas­tik) ist das mini­mal­in­va­si­ve Stan­dard­ver­fah­ren für Leis­ten­her­ni­en. Dabei wird die Hernie lapa­ro­sko­pisch über drei kleine Schnit­te ver­sorgt und ein Kunst­stoff­netz prä­pe­ri­to­ne­al – also zwi­schen Bauch­fell und Bauch­mus­ku­la­tur – plat­ziert. Die Vor­tei­le sind schnel­le­re Gene­sung, weni­ger Schmer­zen und eine nied­ri­ge­re Rezi­div­ra­te.
Der Ope­ra­ti­ons­ro­bo­ter Da Vinci Xi kommt bei uns vor allem bei kom­ple­xen Her­ni­en zum Ein­satz – wie großen Nar­ben­her­ni­en, Ven­tral­her­ni­en oder aus­ge­wähl­ten Leis­ten­her­ni­en. Dank 3D-Kame­ra­tech­nik und Instru­men­ten mit sieben Frei­heits­gra­den ermög­licht er beson­ders prä­zi­se, mini­mal­in­va­si­ve Ein­grif­fe auch bei Fällen, die früher nur offen mit großen Schnit­ten mög­lich waren. Wir haben gemein­sam bereits über 320 robo­ter­as­sis­tier­te Ein­grif­fe durch­ge­führt.
Nicht immer. Kleine Her­ni­en bis zu einem Zen­ti­me­ter können mit einer resor­bier­ba­ren Naht direkt ver­schlos­sen werden. Grö­ße­re Her­ni­en werden leit­li­ni­en­ge­recht mit einem Kunst­stoff­netz ver­stärkt, um das Risiko eines Rezi­divs – also des erneu­ten Auf­tre­tens der Hernie – zu mini­mie­ren. Das Netz wird vom Körper gut tole­riert und führt in der Regel zu keinen Kom­pli­ka­tio­nen.
Dies hängt von der Art des Ein­griffs ab. Mini­mal­in­va­si­ve Ope­ra­tio­nen wie die TAPP werden grund­sätz­lich in Voll­nar­ko­se durch­ge­führt. Bei offe­nen Ein­grif­fen ist in aus­ge­wähl­ten Fällen auch eine Regio­nal- oder Lokal­an­äs­the­sie mög­lich. Die Wahl der Nar­ko­se­form wird im Rahmen des Auf­klä­rungs­ge­sprächs gemein­sam mit dem Anäs­the­sie­team fest­ge­legt.
Die Ope­ra­ti­ons­dau­er hängt von Art und Kom­ple­xi­tät der Hernie ab. Eine unkom­pli­zier­te Leis­ten­her­nie dauert in der Regel 30–60 Minu­ten, kom­ple­xe­re Ein­grif­fe wie große Nar­ben­her­ni­en können meh­re­re Stun­den in Anspruch nehmen. Der genaue Zeit­rah­men wird im Rahmen der OP-Pla­nung mit Ihnen bespro­chen.

Vor & nach der Operation

Am Ope­ra­ti­ons­tag kommen Sie bitte nüch­tern in das Kran­ken­haus. Blut­ver­dün­nen­de Medi­ka­men­te müssen – wie mit uns und dem Anäs­the­sis­ten bespro­chen – recht­zei­tig abge­setzt werden. Die genaue Uhr­zeit für Ihre Ankunft sowie alle wei­te­ren Vor­be­rei­tungs­schrit­te werden im Rahmen des Auf­klä­rungs­ge­sprächs mit Ihnen bespro­chen.
Das hängt von der Art des Ein­griffs ab. Bei unkom­pli­zier­ten Leis­ten­her­ni­en ist in der Regel ein Auf­ent­halt von einer Nacht aus­rei­chend. Bei kom­ple­xe­ren Ein­grif­fen wie großen Nar­ben­her­ni­en oder Bauch­wand­re­kon­struk­tio­nen kann ein Auf­ent­halt von meh­re­ren Tagen not­wen­dig sein. Den genau­en Rahmen bespre­chen wir im Rahmen der OP-Pla­nung gemein­sam mit Ihnen.
Nach einer mini­mal­in­va­si­ven Her­ni­en­ope­ra­ti­on sind die meis­ten Patient:innen inner­halb weni­ger Tage wieder ein­ge­schränkt arbeits­fä­hig. Kör­per­lich anspruchs­vol­le Tätig­kei­ten und Sport soll­ten in der Regel für etwa 4 Wochen ver­mie­den werden. Nach offe­nen Ein­grif­fen oder kom­ple­xen Bauch­wand­re­kon­struk­tio­nen kann die Gene­sungs­zeit länger sein. Wie schnell die Rück­kehr zur vollen Belast­bar­keit mög­lich ist, hängt stark vom indi­vi­du­el­len Hei­lungs­ver­lauf ab – und manch­mal über­trifft dieser alle Erwar­tun­gen: Unser Pati­ent Chris­toph Har­reit­her stand vier Wochen nach seiner mini­mal­in­va­si­ven Leis­ten­bruch­ope­ra­ti­on am Start eines 500 Kilo­me­ter langen Ultra­l­aufs durch den Dschun­gel Nord­thai­lands – non-stop, ohne Ein­schrän­kun­gen. Wir beglei­ten Sie durch die gesam­te Nach­sor­ge und infor­mie­ren Sie, ab wann welche Belas­tun­gen wieder mög­lich sind.
Das Risiko eines Rezi­divs ist bei leit­li­ni­en­ge­rech­ter Ver­sor­gung mit Netz sehr gering. Durch unsere struk­tu­rier­te Nach­sor­ge im Rahmen des Her­nia­med-Regis­ters kon­trol­lie­ren wir unsere Lang­zeit­er­geb­nis­se nach einem, fünf und zehn Jahren – und können so früh­zei­tig reagie­ren, falls es doch zu einem Rück­fall kommen sollte.
Wie bei jedem chir­ur­gi­schen Ein­griff sind auch Her­ni­en­ope­ra­tio­nen mit einem gewis­sen Rest­ri­si­ko ver­bun­den. Mög­li­che Kom­pli­ka­tio­nen sind Nach­blu­tun­gen, Wund­in­fek­tio­nen, Serome (Flüs­sig­keits­an­samm­lun­gen) oder in sel­te­nen Fällen Ner­ven­ver­let­zun­gen mit vor­über­ge­hen­den Gefühls­stö­run­gen. Ernst­haf­te Kom­pli­ka­tio­nen sind bei spe­zia­li­sier­ten Chir­ur­gen mit hohem Ope­ra­ti­ons­vo­lu­men selten. Wir infor­mie­ren Sie im Auf­klä­rungs­ge­spräch umfas­send über alle rele­van­ten Risi­ken.
Ja. Als zer­ti­fi­zier­ter Teil des inter­na­tio­na­len Her­nia­med-Qua­li­täts­re­gis­ters kon­trol­lie­ren wir alle unsere Patient:innen struk­tu­riert nach – nach einem, fünf und zehn Jahren. So über­prü­fen wir unsere eige­nen Lang­zeit­er­geb­nis­se lau­fend und tragen aktiv zur Qua­li­täts­si­che­rung in der Her­ni­en­chir­ur­gie bei.

Kosten & Versicherung

Für eine Erst­be­gut­ach­tung ver­rech­nen wir 200€ – ggf. zuzüg­lich 50–100€ für OP-Auf­klä­rung und ‑pla­nung. Fol­ge­ter­mi­ne und Kon­trol­len kosten 150€, tele­me­di­zi­ni­sche Befund­be­spre­chun­gen 100€. (Brut­to­prei­se in Euro, gültig ab Mai 2025.)
Die Ope­ra­ti­on selbst wird in der Regel über Ihre Kran­ken­ver­si­che­rung abge­rech­net – sowohl über öffent­li­che als auch pri­va­te Ver­si­che­run­gen. Die Hono­rar­no­ten für unsere Ordi­na­ti­ons­leis­tun­gen können Sie bei Ihrer Ver­si­che­rung zur teil­wei­sen Rück­erstat­tung ein­rei­chen.
Ja, das ist mög­lich. Für Selbst­zah­ler bieten wir die Ope­ra­ti­on nach zuvor ein­ge­hol­tem Kos­ten­vor­anschlag in der Wiener Pri­vat­kli­nik (WPK) oder in der Pri­vat­kli­nik Rudol­fi­ner­haus an. Die Kosten rich­ten sich nach Art und Umfang des Ein­griffs und beinhal­ten neben unse­rem Ope­ra­ti­ons­ho­no­rar auch die Anästhesie‑, Spi­tals- und OP-Kosten. Wir infor­mie­ren Sie vorab trans­pa­rent über alle anfal­len­den Kosten.

Die Ope­ra­ti­ons­kos­ten werden in der Regel von der Kran­ken­ver­si­che­rung über­nom­men. Als Wahl­ärz­te ver­rech­nen wir unsere Ordi­na­ti­ons­leis­tun­gen privat – diese können jedoch bei Ihrer öffent­li­chen oder pri­va­ten Ver­si­che­rung zur Rück­erstat­tung ein­ge­reicht werden. Erfah­rungs­ge­mäß werden unsere Leis­tun­gen von den meis­ten Ver­si­che­run­gen zumin­dest teil­wei­se rück­erstat­tet.

Eine tele­me­di­zi­ni­sche Befund­be­spre­chung ist eine Video­kon­sul­ta­ti­on, bei der wir bereits vor­lie­gen­de Befun­de, Bilder (z.B. Ultra­schall, CT) oder Vor­un­ter­su­chungs­er­geb­nis­se gemein­sam mit Ihnen bespre­chen. Sie eignet sich beson­ders für Patient:innen, die nicht aus Wien kommen, für eine erste Ein­schät­zung vor dem per­sön­li­chen Erst­ter­min oder für Kon­troll­ge­sprä­che nach der Ope­ra­ti­on. Die Kosten betra­gen 100 € (gültig ab Mai 2025). Eine tele­me­di­zi­ni­sche Kon­sul­ta­ti­on kann tele­fo­nisch oder per email unter ordination@diehernienspezialisten.at ver­ein­bart werden. Eine kör­per­li­che Unter­su­chung ist tele­me­di­zi­nisch nicht mög­lich – für die defi­ni­ti­ve Dia­gno­se und OP-Pla­nung ist ein per­sön­li­cher Termin erfor­der­lich.

Über uns & Standorte

Die Her­ni­en­spe­zia­lis­ten (www.diehernienspezialisten.at) ver­ei­nen zwei 2024 gegrün­de­te Wahl­arzt- & Pri­vat­or­di­na­tio­nen für Her­ni­en­chir­ur­gie in Wien. Die Praxis wird von Dr. Viktor Frie­ders-Justin und Dr. Ben­ja­min Glaser geführt – zwei Fach­ärz­ten für All­ge­mein- und Vis­ze­ral­chir­ur­gie mit lang­jäh­ri­ger Spe­zia­li­sie­rung auf Bauch­wand­chir­ur­gie. Mit rund 200 Her­ni­en­ope­ra­tio­nen pro Jahr, DHG-Zer­ti­fi­zie­rung und bereits über 320 robo­ter­as­sis­tier­ten Ein­grif­fen zählen sie zu den erfah­re­nen Her­ni­en­spe­zia­lis­ten in Wien.
Unsere Ordi­na­ti­on befin­det sich in der Kai­ser­stra­ße 26 im 7. Wiener Gemein­de­be­zirk (Neubau) – in den Räum­lich­kei­ten der Ordi­na­ti­on Dr. Schön­feld, Ein­gang über den Innen­hof. Sie ist öffent­lich opti­mal erreich­bar mit U3, U6, Stra­ßen­bahn­li­nie 5 sowie der S‑Bahn West­bahn­hof.
Wir führen Ope­ra­tio­nen an drei Stand­or­ten in Wien durch: in der Klinik Donau­stadt (robo­ter­as­sis­tiert mit Da Vinci Xi, lapa­ro­sko­pisch und offen), in der Pri­vat­kli­nik Rudol­fi­ner­haus (lapa­ro­sko­pisch und offen) sowie in der Wiener Pri­vat­kli­nik – WPK (robo­ter­as­sis­tiert mit Da Vinci X, lapa­ro­sko­pisch und offen). Wel­cher Stand­ort für Sie in Frage kommt, hängt von Ihren Prä­fe­ren­zen und Ihrer Ver­si­che­rung ab.
Das DHG-Siegel „Qua­li­täts­ge­si­cher­te Her­ni­en­chir­ur­gie” wird von der Deut­schen Her­ni­en-Gesell­schaft ver­lie­hen und beschei­nigt, dass wir defi­nier­te Qua­li­täts­stan­dards in der Her­ni­en­ver­sor­gung erfül­len – dar­un­ter die struk­tu­rier­te Nach­sor­ge im Rahmen von Her­nia­med. Es ist die erste Stufe der offi­zi­el­len Zer­ti­fi­zie­rung durch die füh­ren­de Fach­ge­sell­schaft für Her­ni­en­chir­ur­gie im deutsch­spra­chi­gen Raum. Für Sie als Pati­ent bedeu­tet das: geprüf­te Qua­li­tät und nach­voll­zieh­ba­re Ergeb­nis­se.
Ter­mi­ne können bequem online über unser Buchungs­sys­tem unter patient.latido.at/arzt/_DieHernienspezialisten, tele­fo­nisch unter +43 670 204 7959 oder per E‑Mail an Ordination@DieHernienSpezialisten.at ver­ein­bart werden. Unsere Ordi­na­ti­on befin­det sich in der Kai­ser­stra­ße 26, 1070 Wien – Ein­gang über den Innen­hof.
Unsere Ordi­na­ti­ons­ge­sprä­che führen wir auf Deutsch und Eng­lisch. Patient:innen aus dem In- und Aus­land sind herz­lich will­kom­men. Falls Sie wei­te­re Sprach­anfor­de­run­gen haben, kon­tak­tie­ren Sie uns bitte vorab unter Ordination@DieHernienSpezialisten.at.

Angst & Vertrauen

Das ist ein völlig ver­ständ­li­ches Gefühl, das viele unse­rer Patient:innen teilen. Wir nehmen uns des­halb bewusst Zeit für das Erst­ge­spräch – nicht nur um die medi­zi­ni­sche Situa­ti­on zu klären, son­dern auch um Ihre Fragen, Beden­ken und Ängste ernst zu nehmen. Kein Pati­ent ver­lässt unser Auf­klä­rungs­ge­spräch mit offe­nen Fragen. Unser Ziel ist, dass Sie sich gut infor­miert und sicher fühlen – bevor Sie eine Ent­schei­dung tref­fen. Und wenn Sie ent­schei­den, dass der Zeit­punkt noch nicht der rich­ti­ge ist, respek­tie­ren wir das.

Weitere Leistungen

Ja. Als Fach­ärz­te für All­ge­mein- und Vis­ze­ral­chir­ur­gie behan­deln wir neben Her­ni­en auch Gal­len­stei­ne – von der Dia­gno­se bis zur ope­ra­ti­ven Ent­fer­nung der Gal­len­bla­se (Cho­le­zys­tek­to­mie). Der Ein­griff erfolgt in der Regel mini­mal­in­va­siv und ist einer der häu­figs­ten chir­ur­gi­schen Ein­grif­fe über­haupt. Bei Ver­dacht auf Gal­len­stei­ne oder wenn Sie bereits eine Dia­gno­se haben und eine chir­ur­gi­sche Ein­schät­zung wün­schen, stehen wir Ihnen gerne zur Ver­fü­gung.
Bei Ver­dacht auf oder bei gesi­cher­ter Dia­gno­se eines bös­ar­ti­gen Dick­darm­tu­mors bieten wir eine umfas­sen­de chir­ur­gi­sche Ein­schät­zung und Behand­lung an. Unsere lang­jäh­ri­ge Erfah­rung an der Klinik Donau­stadt – einem der größ­ten Wiener Spi­tä­ler – erlaubt es uns, auch kom­ple­xe onko­lo­gi­sche Ein­grif­fe am Dick­darm durch­zu­füh­ren. Für eine opti­ma­le Gesamt­be­hand­lung arbei­ten wir eng mit dem onko­lo­gi­schen Team zusam­men.

Kontakt

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